Meilensteinplan für die Entwicklung der ExpoDB

Version 1.1, 15.07.2019

2. und 3. April 2019

20. MusIS Nutzertreffen in der Staatsgalerie Stuttgart

Programm

Präsentation eines Vorschlags zur Projekt-Roadmap.

April 2019 (KW 17)
Die ExpoDB wird für alle Museen nach jedem Werktag im Format expo.xml aus imdas pro aktualisiert.

Die Aktualisierung der ExpoDB wird im Modul expo.sync nachts durch PL/SQL-Skripte aus den imdas pro unterlegten Oracle-Datenbanken ausgeführt.

April 2019 (KW 17)
Bereitstellung von Rechercheoberflächen für interne Recherchen in der ExpoDB, Tests und Referenz für Agenturen basierend auf expo.xml.

Nach dem Muster des Beispiel-Interface, über das in den Daten zu Kindermedien der HdM recherechiert werden kann, werden zugangsgeschützte Rechercheoberflächen für die Museen eingerichtet, die zur internen Recherche in den Museen sowie als Referenzanwendungen für die Schnittstellenentwicklung von Agenturen dienen. Im Hintergrund arbeiten diese Oberflächen mit dem Modul expo.digest, für das sie eine Testumgebung darstellt.

Mai 2019 (KW 18)
Die Web-API für expo.xml ist mit relevanten Indexen, Sortierordnungen und Facetten bereitgestellt. Die Schnittstellenspezifikation ist aktualisiert.

Eine primäre Nutzung der ExpoDB ermöglicht die Maschinen-Maschinen-Schnittstelle von expo.digest, die es Online-Katalogen, Apps, Medienstationen und Kulturportalen ermöglicht, Daten per XML oder JSON entspreche Suchanfragen abzurufen.

Mai 2019 (KW 18)
Die Daten der ExpoDB werden nach jedem Werktag in expo.xml via SFTP bereitgestellt.

Als eine weitere Funktionalität des Moduls expo.sync werden die Daten regelmäßig insgesamt den Museen zur Abholung via SFTP bereitgestellt.

23.05.2019

Erster Meilenstein – Kickoff-Meeting

Workshop zur ExpoDB mit den MusIS-KoordinatorInnen der Museen. Vorstellung von Ergebnissen durch das BSZ, K onkretisierung des Meilensteinplans, Priorisierung und Vorschlag für die Governance.

Mai 2019 (KW 22)
Das Basis-ExpoDB-Format expo.xml ist als XML-Schema-Definition (expo.xsd) festgelegt.

Das Basis-ExpoDB-Format expo.xml beruht auf den langjährigen Erfahrungen mit den Digitalen Katalogen und entspricht dem vom Badischen Landesmuseum als sogenannten Grundkatalog zusammengestellten Datenelementen. Die XML-Schema-Definition liegt in Version 1 vor und wird laufend versioniert fortgeschrieben.

Mai 2019 (KW 22)
Der Austausch von Daten zwischen Cumulus und imdas pro ist als Prototyp für den automatisierten Import von Daten nach imdas pro realisiert.

Cumulus ist ein vom LMW eingesetztes Asset-Management-System zur Verwaltung von digitalen Bildern. Über tägliche inkrementelle sowie wöchentliche Vollabzüge aus imdas pro werden über expo.digest die Metadaten in Cumulus aktualisiert. Umgekehrt werden täglich Änderungen aus Cumulus für den Import durch expo.ingest in imdas pro bereitgestellt.

Juni 2019 (KW 26)
Hochauflösende Bilder werden aus den Museen übernommen und in imdas pro verzeichnet

Die Fotowerkstätten der Museen stellen hochauflösende Digitalfotos über den SFTP-Server des BSZ bereit. Anhand der in den Dateinamen kodierten Inventarnummern werden in expo.storage die passenden Objektdatensätze ermittelt und über expo.ingest entsprechende Medienobjekte in imdas pro angelegt und verknüpft.

Juli 2019 (KW 27)
Bilder werden über einen IIIF-Service ausgeliefert. Andere Mediendateien (PDF) werden über eine Webschnittstelle ausgeliefert.

Ein Standard im Kulturbereich für die Bereitstellung von Bildern übers Web stellt IIIF dar (International Image Interoperability Framework, gespr. "Triple-Ei-Ef"). Das BSZ untersucht, ob der IIIF-kompatiblen Open-Source Bildserver Cantaloupe-Image-Server genutzt werden kann, um Anwendungen aus den Museen über expo.delivery mit Bildmaterial zu versorgen. Dieses kann sowohl aus den Derivaten, die für imdas pro bereitgestellt werden, als auch aus der Medienarchivierung stammen, über die das BSZ hochauflösende Bilder aus den Museen sichert und mit imdas pro verknüpft. Andere Medienobjekte, z.B. PDF-Dateien, können ebenfalls über expo.delivery bezogen werden.

Juli 2019 (KW 27)
Der Geschäftsgang zur automatischen Medienverknüpfung in imdas pro ist eingerichtet.

Dieser Geschäftsgang sieht eine Anlieferung von hochauflösenden Digitalfotografien per SFTP ans BSZ vor. Anhand einer Dateinamenskonvention und der ExpoDB wird identifiziert, zu welchem Objekt das Digitalfoto gehört, ein entsprechendes Derivat auf dem Medienserver von imdas pro bereitgestellt und automatisch ein verküpftes Medienobjekt in imdas pro angelegt.

Juli 2019 (KW 27)
Eine Schnittstelle zu geonames.org ist für imdas pro spezifiziert, beauftragt und wird implementiert.

Kartendarstellungen sind eine wichtige Zugangsart auf Daten. Damit die dafür erforderlichen Geokoordinaten standardisert direkt in imdas pro eingepflegt werden können, wird als Teil von expo.enrichment eine Schnittstelle zu geonames.org beaufragt.

Juli (KW 29)
Spezifische Bedarfe des BLM, der SKK, der SGS und der SMF werden bei der Aktualisierung der Daten aus imdas pro berücksichtigt.

Aus den originären Vorhaben der Museen in ihrer jeweiligen Digitalisierungsstrategie ergeben sich spezifische Bedarfe an die Exporte ihrer Daten aus den imdas-pro-Datenbanken, die dort bereits strukturelle Varianten aufweisen. Diese Bedarfe, teilweise schon laufend berücksichtigt, werden gesammelt und konsolidiert in einen neuen Standardexport und eine neue Version der expo.xsd gefasst. Auf dieser Basis können dann weitere Zusatzbedarfe diskutiert werden.

Juli 2019 (KW 29)
Die Verarbeitungspipelines für SAP, LEO-BW, DDB etc. aus der ExpoDB sind installiert; das Dashboard für Datenverarbeitungen ist bereitgestellt

Die Pipelines zur Aufbereitung von Daten für die Vermögensbewertung, für LEO-BW sowie die DDB werden in expo.trafo installiert und können über expo.dashboard aufgerufen werden. Dazu müssen die sensiblen Daten für die Vermögensbewertung eigens aus imdas pro exportiert werden; Datenverarbeitungen für die Kulturportale können Daten direkt aus expo.storage beziehen.

Juli 2019 (KW 27)
Die Dokumentation der vorhandenen Verarbeitungen ist über das Dashboard zugänglich.

Die Verarbeitungspipelines werden mit Beschreibungstexten versehen, so dass beim Aufruf über expo.dashboard ermittelt werden kann, welche Ausgangsdaten sie benötigen, welche Konfigurationparameter erwartet werden und welches Ergebnis hergestellt wird.

23. Juli 2019

Sitzung Museumsdirektionen (Gründung Lenkungsausschuss)

Festlegung der Governance-Strukturen, Etablierung eines Lenkungsausschusses sowie Verabschiedung des Meilensteinplans.

Juli 2019 (KW 31)
Ortsangaben in imdas pro können nach Möglichkeit mit Geokoordinaten angereichert werden.

Soweit Fund- und Herstellungsorte in imdas pro hinreichend eindeutig identifizierbar sind, z.B. über GND-Nummern, werden sie im Rahmen von expo.enrichment maschinell mit Geokoordinaten aus geonames.org angereichert, so dass sie für geografische Abfragen und Kartendarstellungen zur Verfügung stehen.

August 2019 (KW 34)
Die Query-Sprache der Webschnittstelle wird einem Review unterzogen und um zusätzliche Bedarfe erweitert.

Eine Kernkomponente der Webschnittstelle expo.digest ist die Anfragesprache, mit der die Selektionskriterien definiert werden, welche Datensätze bei einem Webabruf aus der Datenbank bezogen werden sollen. Diese Querysprache und ihre Parametrisierung ist in einer Spezifikation festgelegt. Die konkreten Anwendungen, die die Museen mit der ExpoDB vorhaben, werden aber neue Anforderungen an die Schnittstelle und die Datenselektionen stellen, die im Vorhinein nicht absehbar waren. Daher muss die Leistungsfähigkeit der Schnittstelle regelmäßig überprüft werden und Erweiterungen entsprechend spezifiziert und implementiert.

Oktober 2019 (KW 40)
Ein Verfahren zur Erhebung von Anforderungen an Datenverarbeitungen, Exportformate und Importdaten ist festgelegt und publiziert.

Aus den Erfahrungen mit den Digitalen Katalogen sowie den bisherigen Schnittstellen der ExpoDB wird ein Vorgehensmodell destilliert. Nach diesem Verfahren legen die Museen ihre Anforderungen an die ExpoDB-Schnittstellen fest und teilen diese dem BSZ mit. Die Implementierungsmöglichkeiten werden untersucht, so dass sich das BSZ terminiert und überprüfbar zu einer Realisierung verpflichten kann. Dieses Verfahren wird verschriftlicht und auf der Webseite bereitgestellt.

Oktober 2019 (KW 43)
Es sind museumsspezifische Formate über die Web-API abrufbar.

Die von den Museen als spezifische Bedarfe festgelegten Funktionalitäten sind in expo.digest implementiert und können über die Datenabrufe und -exporte bezogen werden.

November 2019 (KW 45)

MusIS-KoordinatorInnentreffen

Wie die ExpoDB-Workshops wird das MusIs-KoordinatorInnentreffen zur Prüfung der Roadmap genutzt. Im Vordergrund stehen neue Strukturen in imdas pro zur Bereitstellung der Daten, die in der ExpoDB benötigt werden.

November 2019 (KW 48)
Metadaten zum Import nach imdas pro werden in definiertem Verfahren über SFTP übernommen.

Das Verfahren das prototypisch für den Import von Daten aus dem Cumulus-Asset-Managementsystem des LMW entwickelt wurde, wird flexiblisiert und für andere nützliche, automatisierbare Datenimporte nach imdas pro bereitgestellt.

Dezember 2019 (KW 50)

Zweiter Meilenstein - Workshop

Workshop ExpoDB mit den MusIS-KoordinatorInnen der Museen: Feststellung der Ergebnisse, Überprüfung der Roadmap, Erhebung zusätzlicher Bedarfe.

Januar 2020 (KW 4)
Eine übergreifende Nutzerverwaltung für alle Dienste der ExpoDB ist eingerichtet.

Die Schnittstellen von expo.digest und expo.delivery, die Oberflächen von expo.dashboard und expo.curation und diverse weitere Module benötigen museumsspezifische Zugangskontrollen. Um hierbei für Menschen wie maschinelle Abfragen möglichst komfortable und elegante Methoden bereitzustellen, wird ein übergreifendes Single-Sign-On-Framework etabliert.

Januar 2020 (KW 4)
Bilder können per Formular sowie Web-API übernommen werden.

Das Verfahren hochauflösende Digitalfotos im Batchverfahren über SFTP an die ExpoDB zu übergeben, wird um die Möglichkeit ergänzt, einzelne Bilder über ein Webformular an die ExpoDB zu übergeben sowie über eine Web-API z.B. für Scanclients oder lokale Bildbearbeitungssysteme.

Februar 2020 (KW 6)
Metadaten zum Import nach imdas pro bzw. in die ExpoDB können per Web-API übernommen werden.

Das Cumulus-Verfahren zu eine Übergabe von Importdaten an die ExpoDB als Datei wird um eine Web-API ergänzt, die Datensätze auch direkt aus Anwendungsprogrammen übernehmen kann.

Februar 2020 (KW 7)

Dritter Meilenstein - Workshop

Workshop ExpoDB mit den MusIS-KoordinatorInnen der Museen: Feststellung der Ergebnisse, Überprüfung der Roadmap.

Februar 2020 (KW 9)

Lenkungsausschuss (2. Sitzung)

Diskussion des Projektfortschritts, Justierung des Meilensteinplans.

März 2020 (KW 10)
Statistiken und Logfiles über Datenverarbeitungen und Daten- sowie Bildabrufe werden erhoben und können über das Dashboard abgerufen werden.

Zu Datenverarbeitungen und Datennutzungen werden, unmittelbar nachdem sie eingerichtet wurden, Log-Dateien gesammelt. Diese Informationen werden nun aufbereitet und den Museen online über expo.dashboard zur Verügung gestellt, so dass sie für Analysen der ExpoDB und der angeschlossenen Museumsanwendungen genutzt werden können.

März 2020 (KW 10)
Über das Dashboard kann ein E-Mail-Benachrichtigungsdienst abonniert werden.

Viele Verarbeitungen in der ExpoDB werden automatisiert ausgeführt, ohne dass ein Bedienpersonal diese Prozesse überwacht. Um über Ergebnisse, Fehler und Ausnahmen automatisch unterrichtet zu werden, wird über expo.notify eine Mitteilungsdienst realisiert, der über expo.dashboard abonniert werden kann.

März 2020 (KW 13)

21. MusIS-Nutzertreffen

Präsentation zum Projekt ExpoDB

April 2020 (KW 16)
Die XML-Daten der ExpoDB werden über ein Versionskontrollsystem dauerhaft archiviert.

Die Inhalte der ExpoDB beruhen auf XML und liegen damit in einem textbasierten und vom Menschen unmittelbar lesbaren Format da. Zur Archivierung kann daher ein gängiges Versionskontrollsystem, z.B. GIT, verwendet werden, welches Ausgereiftheit und große Effizienz mit Komfort verbindet. Geplant ist dabei, auf Ergebnisse des MWK-Projekts SARA zurückzugreifen.

Juni 2020 (KW 23)
Implementierung interaktiver Verarbeitungen mit expo.trafo

Die Verarbeitung in expo.trafo wird um einen interaktiven Modus ergänzt, über welchen Verarbeitungen bei Ausnahmen oder, wenn zusätzliche Informationen erforderlich sind, unterbrochen werden und entsprechende Nachfrage an einen Bediener gegeben wird. Nach Bestätigung werden die Prozesse an gleicher Stelle fortgesetzt.

juni 2019 (KW 23)
Eine API zu imdas pro wird mit Joanneum Research spezifiziert und in Auftrag gegeben.

Bislang sieht imdas pro, neben der Programmoberfläche für Menschen, als Schnittstelle lediglich den Export bzw. Import von dateibasierten Datenlieferungen vor. Für die Anbindung der ExpoDB wäre es von großem Vorteil, wenn einzelne Datensätze maschinell abgerufen bzw. unter Beachtung der imdas-pro-Konsistenzbedingungen hinzugefügt oder geändert werden könnten. Entsprechenden Spezifikationen und Beauftragungen müssen mit Joanneum Research in Angriff genommen werden.

Juni 2020 (KW 26)

Vierter Meilenstein - Workshop

Workshop ExpoDB mit den MusIS-KoordinatorInnen der Museen: Feststellung der Ergebnisse, Überprüfung der Roadmap.

Juli 2020 (KW 28)
Die ExpoDB bietet einen Editor für Verarbeitungspipelines an

Die zentralen Konfigurationsdateien der ExpoDB sind die Verarbeitungspipelines von expo.trafo, die für jedes Museum individuell und für jeden Verarbeitungsvorgang formuliert werden. Indem diese Pipeline-Definitionen über expo.dashboard editierbar sind, können die Museen selbst Ergänzungen und Änderungen vornehmen.

August 2020 (KW 33)
Aus der ExpoDB kann User-Generated-Content in spezielle Felder in imdas pro übernommen werden.

Auch Nutzerbeiträge können wertvolle Ergänzungen der Sammlungsdokumentation darstellen, die nachhaltig in imdas pro verzeichnet werden sollten. Dazu werden in imdas pro spezielle Felder angelegt und entsprechende automatisierte Importroutinen eingerichtet.

August 2020 (KW 33)
Die ExpoDB verfügt über eine API für Favourites, Bewertungen, Tags und Kommentaren

Wesentliche Muster für Interaktion mit (Web-)Besucher*innen betreffen Favouriten, Bewertungen, Schlagworte (Tags) sowie Kommentare. Die ExpoDB wird um eine Web-API ergänzt, um solche Beiträge der Nutzerpartizipation entgegenzunehmen, abzulegen, auszuwerten und auszuliefern. Dabei werden die Angaben mit der Objekt-Id und einer anonymisierten User-Id zur Personalisierung versehen.

August 2020 (KW 33)
Die ExpoDB verfügt über API zu Bildannotationen an Medienobjekten

Als spezielle Form der Partizipation können Nutzer einzelne Regionen in Bildern markieren und annotieren. Gegenüber sammlungsobjektbezogenen Beiträgen enthalten solche Beiträge zusätzlich relative Koordinaten im Bild.

September 2020 (KW 40)

Fünfter Meilenstein - Workshop

Workshop ExpoDB mit den MusIS-KoordinatorInnen der Museen: Feststellung der Ergebnisse, Planung von Folgeprojekten.

Oktober 2020 (KW 42)

Lenkungsausschuss (3. Sitzung)

Diskussion des Projektfortschritts, Abnahme der Ergebnisse, Entscheidung über Folgeprojekte.

Mai 2020 (KW 21)
Die Ergebnisse des Projekts GND4C und entsprechende Schnittstellen sind imdas pro bzw. der ExpoDB in Betrieb genommen.

Im Projekt GND4C werden Verfahren, Formate und Organisationsmodelle entwickelt, um die Gemeinsame Normdatei GND in nicht-bibliothekarischen Kulturbereichen nutzbar zu machen. Ein Ziel ist insbesondere die Verwendung in der musealen Sammlungserschließung. Entsprechende Schnittstellen werden in der ExpoDB und in imdas pro implementiert.

November 2020 (KW 47)

Abschlussworkshop ExpoDB

Workshop ExpoDB mit den MusIS-KoordinatorInnen: Vorstellung von Anträgen zu Folgeprojekten.

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