Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Die Staatliche Kunsthalle in Karlsruhe (SKK) bereitet den Relaunch ihres Webauftritts mit einem neuen Digitalen Katalog vor. Dieser wird auf einer Schnittstelle zur ExpoDB basieren. Als weitere Pilotanwendung der ExpoDB importiert die Staatliche Kunsthalle bereits seit Jahren automatisiert Bilder nach imdas pro.

Im Hinblick auf den neuen Digitalen Katalog der SKK wird deutlich, dass die Sammlungsdokumentation, wie sie bislang Zielsetzung für die imdas-pro-Datenbanken war, nicht eins-zu-eins auf die Bedürfnisse der User*innen zugeschnitten ist und soll nun im Rahmen der Digitalen Strategie bedarfsgerecht für die User*innen aufbereitet werden. Um die Features des neuen Digitalen Katalogs zu erfüllen, werden in imdas pro zusätzliche Felder und zusätzliches Vokabular erforderlich und der Aufwand diese zu befüllen, soweit die benötigten Informationen nicht aus den vorhandenen Daten in der ExpoDB generiert werden können. Um die Aufwände für die neue Datenaufbereitung beherrschbar zu halten, beschränkt sich die SKK zunächst auf 100 Highlight-Objekte, bei denen detaillierte Informationen abrufbar sein werden. Mit der Kommunikationsabteilung, Sammlungsdokumentation und der beauftragten Agentur werden derzeit die nötigen Datenbearbeitungen und Schnittstellen abgestimmt.

Die Zuordnung von digitalen Fotos zu Objektdatensätzen in imdas pro ist eine langwierige Tätigkeit. Anhand der in den Namen der Bilddateien codierten Inventarnummern kann in der ExpoDB automatisiert das zugehörige imdas-pro-Objekt ermittelt und eine CSV-Datei erstellt werden, mit der die Verknüpfung per imdas-pro-Import mit wenig Aufwand importiert werden kann. Die Bilddatei wird vorher an die passende Stelle der imdas-pro-Medienablage verschoben. Dieser Geschäftsgang ist ein Beispiel für eine andere, nämlich interne Nutzung der ExpoDB und spart in der SKK seit Jahren zeitraubende manuelle Arbeit.

Eine weitere interne Nutzung der ExpoDB in der SKK ist eine Weboberfläche für komfortable interne Recherchen, wo es zu umständlich ist, aber auch nicht nötig, die wesentlich mächtigeren Methoden von imdas pro auszunutzen. Auch dieser Service wird in der SKK bereits seit Jahren so lautlos genutzt, dass es dem BSZ nicht präsent war, dass er für interne Zwecke genutzt wurde.

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