Staatsgalerie Stuttgart

Mit ihrer "Sammlung digital" ist die Staatsgalerie Stuttgart (SGS) eine Pionierin der Verfahren, die in der ExpoDB realisiert werden. Die "Sammlung digital" besitzt keine vom BSZ gestaltete Weboberfläche, sondern wird direkt mit dem Content Management System eingerichtet, mit dem der gesamte Webauftritt der SGS betrieben wird.

Bis zur "Sammlung digital" waren die digitalen Kataloge jeweils Webanwendungen mit eigenem Suchformular und Trefferanzeigen, die dem Corporate Design des Museums nachempfunden waren und per iFrame in die Webauftritte der Museen eingebunden werden. Dies führte regelmäßig zu einem Bruch in der Gestaltung und z.B. responsives Verhalten konnte damit nicht erreicht werden.

Die "Sammlung digital" nutzt statt dessen eine Web-Api, an die Suchanfragen von CMS der SGS weitergereicht werden und die Trefferliste und Einzeltreffer im JSON-Format zurückliefert; wie bisher funktioniert das Servlet zur Bildauslieferung.

Neben dem allgemeinen Suchzugang beinhaltet die "Sammlung digital" Online-Pedants zu den Ausstellungen der SGS, in dem die beteiligten Kunstwerke in imdas-pro-Objektauswahlen zusammengefasst werden und aus der Web-Api über eine Abrufzeichen speziell abgerufen und eigens präsentiert werden können.

Ein weiteres spezielles Feature der "Sammlung digital" sind die sog. "Lieblingsstücke". Mitarbeiter*innen der SGS sowie weitere ausgewählte Personen können damit einzelne Kunstwerke der SGS als "Favourites" kennzeichnen und in einem Begleittext diese Auswahl erklären. Diese Daten werden in imdas pro eingepflegt und per Schnittstelle bereitgestellt und präsentiert. Sozusagen ein erstes partizipatives Element, das allerdings noch ein händische Einpflegen erfordert und insofern nicht auf breite Personenkreise anwendbar ist.

Aktuelle technische Arbeiten an der "Sammlung digital" zielen darauf ab, die Anfrage-Schnittstelle zu verbessern und die Datenausspielung, die bislang über imdas pro XML-Exporte bewerkstelligt wird, zu automatisieren.

Datenschutz Impressum