expo.delivery

Das Backup der Oracle-Datenbanken, mit denen imdas pro arbeitet, wird mit den üblichen Aufbewahrungsfristen entsprechend dem Datensicherungskonzept vorgehalten. Für längere Fristen werden die Museumsdaten derzeit nicht aufbewahrt, da sie sich in imdas pro nicht mehr nutzen lassen würden, sobald sich dessen Datenbankschema geändert hat. Stattdessen wird überlegt, in der ExpoDB die XML-Daten zu archivieren, die auch ohne Datenbankmanagementsystem langfristig interpretierbar bleiben.

Wie der Datenabruf funktioniert die Auslieferung von Medien über eine URL. Obligatorischer Parameter ist dabei lediglich die imdas-pro-ID, um den Objektsatz zu bestimmen, zu dem ein Medium angefordert wird. Gibt es mehrere Bilder zu einem Datensatz, so wird das erste ausgeliefert, sofern nicht durch den Parameter "pos" ein anderes angefordert wird. Mit einem weiteren Parametern "h", "w" oder "d" kann Höhe, Breite bzw. das Maximum von Breite und Höhe spezifiziert werden. Die Bilddateien werden dann auf dem Server on-the-fly entsprechend skaliert.

Die Auslieferung von PDFs oder anderen Medienformaten wird auf ähnliche Weise angeboten, wie auch bei den Bildern wird im Response der entsprechende Mime-Typ gesetzt.

Bislang nutzen die Museen pragmatische Methoden, um in imdas pro zu markieren, welche Bilder zur Veröffentlichung über die ExpoDB vorgesehen sind. Dazu fügen sie der Bildbezeichnung des sog. Medienobjekts Tags wie zum Beispiel "[Digitaler Katalog=2]" bei, wobei die Nummerierung die Position in der Folge der angebotenen Bilder bezeichnet. Man könnte ähnliche Festlegungen auch über das Publikumshäkchen sowie das vorhandene Reihnungsfeld in imdas pro machen. Wo Bedarf nach unterschiedlicher Nutzung eines Bildes in unterschiedlichen Kontexten besteht, dürfte allerdings die pragmatische Methode flexibler sein.

Für Agenturen, die die Schnittstelle implementieren wollen, existiert eine ausführliche Spezifikation.

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